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AUFBRUCH IN TÖNEN

16. & 18 Oktober 2026
Kalvarienbergkirche, 1170 Wien

Irene Suchy, Werkeinführung | Monika Hosp, Sopran | Josipa Bainac-Hausknecht, Mezzosopran | Martina Steffl, Alt | Alexander Kaimbacher, Tenor | Gebhard Heegmann, Bariton | Yasushi Hirano, Bass | Erstes Frauen-Kammerorchester von Österreich | Elisabeth Zottele, Leitung

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GESTUNDETE JAHRE: BRIEFE AN INGEBORG BACHMANN

22. Oktober 2026
Schönberg-Haus Mödling

Ensemble Wiener Collage (Stefan Neubauer, Klarinette | Manuel Schager, Violoncello | Alfred Melichar, Akkordeon) | Josipa Bainac-Hausknecht, Stimme | Cornelia Köndgen, Rezitation

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RICHARD FUCHS: VOM JÜDISCHEN SCHICKSAL

13. Dezember 2026
Musikverein Wien – Goldener Saal, 1010 Wien

Elisabeth Attl, Dirigentin | Fanny Fheodoroff, Violine | Josipa Bainac, Mezzosopran | Günter Haumer, Bariton | Cantus Novus Wien, Chor | Wu Chor Wien, Chor | Orchesterverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

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BIOGRAPHIE

Die in Kroatien geborene Sängerin Josipa Bainac begann ihre früh vielbeachtete Karriere mit dem Gewinn mehrerer nationaler kroatischer Gesangswettbewerbe. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Musikakademie Zagreb, wo sie mit dem Mirjana-Bohanec-Gesangspreis ausgezeichnet wurde, setzte sie ihre Ausbildung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort.

Noch während ihres 2017 abgeschlossenen Masterstudiums Lied und Oratorium in Wien erhielt sie für ihre Interpretationen des klassischen Gesangsrepertoires sowie für Uraufführungen zeitgenössischer Musik zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter den ADA-SARI-Kulturpreis (2017), den Marienkirchen-Preis für Oratorium (2016) in Husum, Deutschland, sowie den Isolde-Langowski-Preis für Liedkunst (2015).

2019 wurde Josipa Bainac mehrfache Preisträgerin des 11. Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerbs im Wiener Musikverein, der einen besonderen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik legt. Im Oktober desselben Jahres erhielt sie im Rahmen des jährlichen Opernkünstlertreffens in Ötisheim, Deutschland, die Gottlob-Frick-Medaille.

Die hohe Virtuosität ihrer Stimme, verbunden mit großer Flexibilität und Geschmeidigkeit, brachte sie früh in engen Kontakt mit zeitgenössischen Musikschaffenden und führte zu langjährigen künstlerischen Zusammenarbeiten mit Komponist:innen wie Johanna Doderer, Ákos Bánlaky, Michael Berkeley, Nicholas Ansdell Evans, Gregor Urban, Wolfram Wagner, Peter Joyce, Mayako Kubo, Gabriele Proy, Siegfried Steinkogler, Lukas Haselböck u. a. Als Widmungsträgerin zahlreicher Kompositionen hat sie sich insbesondere als Interpretin zeitgenössischer Vokalmusik und anspruchsvoller Uraufführungen profiliert.

Josipa Bainac konzertiert weltweit in Lied-Duos mit Pianisten wie David Hausknecht, Claus Christian Schuster und Michael Wasserfaller sowie mit renommierten Orchestern und Ensembles wie der Camerata Hamburg, den Heilbronner Symphonikern, dem Orchester der Krakauer Oper, dem Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der Strauss Capelle Wien, dem Collegium Musicum Wien, dem Wiener Ensemble Kontrapunkte, dem Ensemble Wiener Collage und den Wiener Polyphonikern. Zu ihren musikalischen Partner:innen am Dirigentenpult zählen u. a. Alexander Znamensky, Gottfried Rabl, Elisabeth Attl und Andrej Vesel. Ihr Repertoire reicht von Kunstlied, Oratorium und geistlicher Musik über barocke und romantische Oper und Operette bis zu Werken zwischen Klassik, Jazz und Third Stream. Einen besonderen künstlerischen Schwerpunkt bildet die Wiederentdeckung und Interpretation von Musik verfemter, verfolgter und ins Exil gezwungener Komponist:innen. Seit 2019 entstanden zahlreiche ihrer internationalen Konzertprojekte in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA). Auf Einladung österreichischer Kulturforen und Botschaften präsentierte sie ihre Programme unter anderem in Saudi-Arabien, Indonesien, Großbritannien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Luxemburg, Kanada, Tschechien, Belarus und den USA.

Auch in Film, Fernsehen und Rundfunk ist Josipa Bainac regelmäßig präsent. Zu ihren Mitwirkungen zählen der ORF-2-Dokumentarfilm „Oscar Straus – Der Mann ohne Grenzen“ von Thomas Macho, „Stella Maris“ von Johanna Doderer und Dirk van den Berg sowie die Musikdokumentationsserie „Kunstviertel“. Musikalische Beiträge führten sie darüber hinaus in Produktionen des ORF, des slowenischen Nationalrundfunks RTV Slovenija und des kroatischen Rundfunks und Fernsehens HRT.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Josipa Bainac auch wissenschaftlich und pädagogisch aktiv. Sie promovierte im Bereich Stimmforschung und lehrt Stimmbildung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus ist sie als künstlerische und wissenschaftliche Projektmanagerin am Exilarte Zentrum der mdw tätig. Ihre Expertise bringt sie zudem als Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben sowie als Autorin wissenschaftlicher Beiträge zu Stimme und Vokalkunst ein.

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